November 2009 Archive
Bei Fragen, Anregungen etc. meldet Euch unter: rekordinblau@web.de
Quelle: http://ow.ly/Gd10
DJs:
General Suleiman (Techno, Experimental)
Ashe Outou (Afro Drum'n'Dance)
Kukayemoto (Reggae, Samba, Afrobeat)
Vrata (Acoustic Dub, Reggae)
Felix Helios Kralacek (Swing, Jazz)
Andiareas-Fab & Aural Guerilla Soundsystem
Alte Damenhandschuhfabrik
Klingenstr. 20, Leipzig Plagwitz
Einlass: 20:00 Uhr
Eintritt: 4,- € (bis 21:00 Uhr 2,- €)
Das heutige Gespräch zwischen den nichtkommerziellen Rundfunkanbietern (NKL) in Sachsen, Radio Blau (Leipzig), Radio T (Chemnitz), coloRadio (Dresden) und der Sächsischen Gemeinschaftsprogramm GmbH & Co. KG, die das Programm Apollo veranstaltet und von den kommerziellen Rundfunkanbietern in Sachsen getragen wird, hat nicht die gewünschte Absicherung der nichtkommerziellen Radios über das Jahresende hinaus gebracht.
TEIL1: Einschätzung der aktuellen Lage.
Zum Stand vor vier Wochen hat sich nicht viel verändert [...] Allerdings scheint sich die Stimmung langsam zu ändern.[...] Sie werden das Verhandlungsangebot machen die Leitungskosten weiter zu übernehmen, wenn die Freien Radios in Dresden, Leipzig und Chemnitz wenigstens eine Stunde Sendezeit abgeben...
TEIL2: Was können die Freien Radios noch machen?
Mehr als die Freien Radios getan haben, kann man garnicht mehr tun.[...]
Wenn ich das so sehe, muß ich sagen, daß es eine gesellschaftliche
Mehrhheit dafür gibt, daß die drei Radios weiter existieren sollen und
auch in der bisherigen Sendezeit weiter existieren sollen.
TEIL3:Was sind die Aufgaben der NKL in der Medienlandschaft?
Eine Landesmedienanstalt hat die Aufgabe nicht Medienvielfalt abzubauen,
sondern Medienvielfalt zu erhalten, wenn nicht sogar noch zu befördern und
auch entsprechend auszudehnen. Was heißen würde, müßten nicht auch
die Kreisstädte oder andere kleine Städte über Bürgerradios, Freies Radios,
nichtkommerzielle Radios verfügen?
TEIL4: Die SLM verschwendet - laut Landesrechnungshof - Geld.
Interview: Michael Wallies
Radio Blau - Aktuell - 20.11.2009 - 19-20 Uhr
wir bedanken uns bei Euch und das mit ganzem Herzen für die vielen öffentlichen Unterschriften und Eure Bekundungen zum Leipziger Lokalradio - Radio Blau!
Und
wir laden Euch auch gleich ein, mit uns eine IRRITATION im
öffentlichen Raum zu tanzen. Wir laden Euch ein zum
Radioballett.
Am Samstag den 21.November 2009 von
13.00 bis 14.00 Uhr auf dem Leipziger Augustusplatz vor
der Oper. Bringt euren Ghettoblaster und auch kleine Radios mit
Kopfhörern mit und folgt den Anweisungen aus dem Radio Blau Studio,
d.h der Frequenz 99.2 MHz.
Ziel ist es, Aufmerksamkeit in
Leipzig, Chemnitz und Dresden zu schaffen - für den Erhalt einer
demokratischen Meinungs- und Medienkultur.
Falls ihr zufällig
in Dresden seid oder Freude mobilisieren könnt:
Dort startet
die Aktion in der Prager Straße vor dem Karstadt, zeitgleich und zu hören auf
coloRadio. [zum Radioballett in Dresden]
In Chemnitz könnt ihr das RadioBallett vor dem Roten Turm erleben, mitmachen, bewundern. Die Frequenz, die ihr in Chemnitz (mindestens von 13 bis 14 Uhr) einschalten müsst, ist die 102,7 MHz. Einiges mehr an Information auf www.radiot.de
Wir freuen uns, Euch zu sehen! Kommt zuhauf und bringt Freunde mit!
Eure Radio Blau-MacherInnen und die anderen Freien Radiomacher in Sachsen
Darum fordert das Community Media Forum Europe (CMFE) vom Medienrat der Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM)
- kurzfristig auf eine Verlängerung der bestehenden Verträge hinzuwirken, sodass die finanzielle Unterstützung der drei Freien Radios garantiert bleibt
- mittelfristig gesonderte Verfahren für die finanzielle Unterstützung zu finden, die den Besonderheiten des Bürgermedien-Sektors entsprechen, anstatt ihn zu zwingen, von privatwirtschaftlichen Medien abhängig zu bleiben
Das CMFE empfiehlt den zuständigen sächsischen Gremien dringend, Initiativen für Bürgermedien entsprechend der oben genannten EU-Richtlinie und der Erklärung des Europarates zu unterstützen. Das CMFE fordert vom Medienrat ein ernsthaftes Engagement dafür, eine nachhaltige Entwicklung der Freien Radios und deren fortwährende soziale und kulturelle Leistungen zu ermöglichen.
siehe auch: http://cmfe.eu/
Kulturelle und politische Bildung ist eine wesentliche Voraussetzung demokratischer Teilhabe und bürgerlichen Engagements. Dafür leisten die nichtkommerziellen Medien einen unverzichtbaren ehrenamtlichen Beitrag. Wir fordern vom Freistaat Sachsen die dafür benötigte Finanzierung ein.Bleiben coloRadio, Radio T und Radio Blau wirklich nur noch wenige Tage bis zu ihrem Aus?
Um ein solches Ende abzuwenden und die freien Radios in Dresden, Chemnitz und Leipzig zu erhalten, unterstützen zahlreiche Erstunterzeichner, Vereine, Initiativen und Einzelpersonen aus dem öffentlichen Leben, Kultur und Politik, einen Offenen Brief von coloRadio Dresden. Ab sofort kann dieser unter www.coloradio.org/bleibt gemeinsam mit einer Unterstützerliste veröffentlichte Text als ePetition unterzeichnet werden. Der Offene Brief richtet sich an die Verantwortlichen in der sächsischen Verwaltung und Politik mit der Forderung nach einer abgesicherten Finanzierung der drei freien Radios über den 31.12.2009 hinaus.
[die ganze Pressemitteilung]
Das Geld für die
Briefmarke und die Texte auf den Karten sind von Euch Hörern. Vielen Dank!Zur Karte zum Download und Selberdrucken
Karten schicken an:
SLM
Postfach 10 16 62
04016 Leipzig
Der erste T-Club findet am Sonnabend, 07.11.2009, 17:00 Uhr im delicate auf dem Brühl statt. Eingeladen sind alle, die am Fortbestand des alternativen Radioprogramms in Chemnitz Interesse haben! Künftig wollen sich die Macher von Radio T mindestens einmal im Monat (sicher öfter) mit Hörern und Freunden in lockerer Atmosphäre treffen, um Neuigkeiten auszutauschen, Aktionen zu besprechen und Fragen zu beantworten.
"Wir wollen eine vielfältige Medienlandschaft mit freien und unabhängigen Medien in allen Bereichen von Fernsehen, Hörfunk, Online-Medien, Zeitungs- und Verlagswesen sowie Film erhalten, festigen und ausbauen."
Der Erhalt von nichtkommerzellen Lokalradios ist nur durch eine Sicherstellung der Sende- und Leitungskosten gewährleistet. Andernfalls wäre die Medienlandschaft durch den Verlust nichtkommerzieller Lokalradios weniger vielfältig. Die Macher der Freien Radios hoffen, dass die Koalitionäre sich an den oben zitierten Satz erinnern.
Interessant am Koalitionsvertrag dürfte noch folgender Satz sein:
"Die Digitalisierung des Hörfunks in Sachsen erfolgt dabei in enger Abstimmung mit den anderen Bundesländern. Daran sollte sich auch der endgültige Termin für eine Abschaltung der UKW-Frequenzen in Sachsen orientieren, eine alleinige Abschaltung zum 31. Dezember 2014 soll es nicht geben."



Hast du schon unterzeichnet?
ePetition für Radio Blau
ePetition von coloRadio
ePetition von Radio T