Die Finanzierung der drei Freien Radios in Sachsen im kommenden Jahr
ist nach wie vor nicht gesichert. Apollo-Radio, der bisherige
privatkommerzielle Mantelanbieter, ist nicht länger bereit, die Sende-
und Leitungsgebühren für die drei Radios zu übernehmen - ebensowenig
wie die eigentlich zuständige sächsische Landesmedienanstalt. Ein
erstes Treffen zwischen den Apollo-Betreibern und den Freien Radios am 24. November verlief bereits ergebnislos. Am 7. Dezember gab es nun einen zweiten
Verhandlungstermin. Mit dabei war Daniel Ott von Radio T aus Chemnitz.
Sina von Radio Blau hat sich mit ihm unterhalten. Das Interview hört Ihr hier.
Freie Radios in Sachsen: Verhandlungen gescheitert?
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Gebt nicht auf! Und keine Kompromisse! Angriff und Widerstand - jetzt mehr denn je! Wir schaffen das!
Jetzt heißt es einfach mal visionär sein, und nicht eine auf dauer nicht zukunftsfähigen verbreitungsweg hinterhertrauern. Gnadenlos das Angebot der privaten Hörfunkbetreiber annehmen und mitdem geld ein solides und tragfähiges digitales Stadtradio aufbauen. Zusätzlich Werbung dafür machen und die derzeit sensiblisierte Presse für einen Neustart im jahr 2010 dazu nutzen. Digital wird es in den nächsten Jahren so oder so werden. Endlich können die freien Radios in Sachsen mal bundesweit Vorreiter werden und ein Zukunftsmodell für andere Bürgerradios entwickeln. Dann benötigt man nämlich auch keine nervigen Bürokraten aus dem landtag und der SLM mehr. Aber dafür braucht man auch mal MUT. Viel Erfolg. Aber eine andere Lösung sehe ich nach den gestrigen Gesprächen nicht.
Warum sollten freie Radios digital senden, wenn niemand ein entsprechendes Empfangsgerät hat und noch nichtmal ein einheitlicher digitaler Standard durchgesetzt ist. Eine Digitalisierung würde nur Sinn machen, wenn gleichzeitig über Ukw gesendet werden könnte bis alle Leute ein digitales Gerät hätten. Aber das wurde nicht angeboten. Ukw soll genommen werden. Ein Nachtradio ist nicht akzeptabel. Ich kenne niemand, der 3:00 Uhr Radio hört.