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Kundgebung vor Apollo-Radio

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Auch am 26.04.2010 gibt es eine Kundgebung vor dem Sitz von Apollo-Radio gegen die Abschaltung der drei Freien Radios. Sollte das Wetter nicht böse dazwischen funken, hoffen wir nach dem gelungenem Auftakt in der Vorwoche (über 100 Leute) noch eins drauf setzen zu können. Kommt vorbei!

Hier die Fakten:

Chemnitz, Carolastraße 4-8 (150 Meter von HBf entfernt), 16 bis 18 Uhr

Protest ist nötig - Protest ist möglich!

 

Kommt alle zur Kundgebung am Montag (19.4.) 16:00 bis 18:00 Uhr vor dem Apollo-Sitz in Chemnitz, also zum Medienhaus auf der Carolastraße, 150 Meter vom Hauptbahnhof entfernt!
Wir treffen uns heute um 13 Uhr im Rathaus in der Oberen Wandelhalle zur Stadtratssitzung, die um 14 Uhr beginnen wird. Der Plan ist Präsenz zu zeigen mit einem Transparent und Aufnahmegeräten. Es sollen möglichst viele Abgeordnete (der SPD, CDU, FDP) angesprochen werden und zu Radio Blau Stellung nehmen. 

Der Stadtrat hat eine Einwohneranfrage zur Zukunft von Radio Blau vorliegen, will diese jedoch nicht in der morgigen Sitzung behandeln, sondern später schriftlich abhandeln. Dennoch wollen wir unser Anliegen ins Gedächtnis rufen und die Verantwortlichen zu einer Stellungnahme bewegen. 

Also, findet euch morgen zahlreich im Leipziger Rathaus ein und lasst uns die Stadtvorderen "nerven". Wer ein Aufnahmegeräte besitzt, soll dies gerne mitbringen!

Mittwoch, 20.1.10 - 13 Uhr - Rathaus Leipzig, Obere Wandelhalle
morgen. donnerstag. 7.1. ab 18 uhr. vor der slm,  clara park,  ferdinand-lassalle-str. 21. wir wollen demo-schneemänner -und frauen bauen,  die dem frost trotzen und mahnend zur slm blicken oder...je nachdem was eure kreativität hergibt. bringt schilder,  karotten und handschuhe mit! weitersagen,  freunde mitbringen und los gehts!

Warum habt Ihr das Angebot von Apollo ausgeschlagen?


Wir haben sehr lange für unsere jetzige Sendezeit gekämpft. Darum wollen wir uns jetzt nicht zu einem Nischenradio degradieren lassen, dass erst ab 20 oder 21 Uhr sendet. Außerdem war das Angebot von Apollo nur auf ein Jahr befristet, wir jedoch wollen eine dauerhafte Lösung unseres Problems. Unser großes Ziel bleibt weiterhin eine eigene 24h-Frequenz.


Wollt Ihr Euch nun doch selbst finanzieren?


Wir können und möchten uns nicht komplett selbst finanzieren! Vielmehr glauben wir, dass unser Programm eine finanzielle Absicherung der UKW-Ausstrahlung durch die Sächsische Landesmedienanstalt verdient hat.

Unser Radio ist per Definition nicht-kommerziell. Stattdessen zahlen bei uns die Radiomachenden Nutzungsgebühren und Mitgliedsbeiträge, dazu kommen Spenden. Aber dieses Geld hat bisher schon kaum gereicht, um unsere Miete, Technik und Strom zu zahlen, geschweige denn unsere Sende- und Leitungskosten.


Wie geht es nun mit Radio Blau weiter?


Wir haben uns entschlossen, ab 1.01.10 wie bisher gewohnt ab 18 Uhr (bzw 12 Uhr am Wochenende) auf Sendung zu gehen, um unsere Lizenz nicht zu verlieren. Wie die dafür anfallenden Sende- und Leitungskosten gezahlt werden können, wissen wir allerdings nicht. Wir hoffen aber weiterhin, dass eine für uns akzeptable Lösung gefunden wird, bevor die Rechnungen für die Sende- und Leitungskosten gezahlt werden müssen.

Eine Lösung könnte beispielsweise eine Änderung des Privatrundfunkgesetzes durch den Landtag sein. Oder eine Bereitschaft der Sächsischen Landesmedienanstalt, ihre schon durch das bisherige Gesetz festgelegte Möglichkeit, uns zu fördern, in noch größerem Umfang wahrzunehmen.

Wenn in den nächsten Monaten keine solche Lösung gefunden wird, werden wir unser Programm doch noch einstellen müssen.


Was kann ich tun, um zu helfen?


Eine Möglichkeit, uns zu helfen, sind Spenden, zum Beispiel in Form der alternativen Rundfunkgebühr. Diese könnt Ihr hier einrichten.

Eine weitere wichtige Möglichkeit ist Druck auf Eure Landtagsabgeordneten, vor allem von CDU und FDP. Die in Eurem Wahlbezirk gewählten Abgeordneten sind für Eure Anliegen zuständig - eine grundlegender Aspekt von Demokratie, der vielleicht viel zu selten genutzt wird. Tretet also mit Euren Abgeordneten in Kontakt und macht Ihnen klar, wie wichtig Euch Radio Blau ist und dass das Landesrundfunkgesetzt geändert werden muss, damit Ihr uns weiter hören könnt.


Was ist zu den Argumenten der Landtagsabgeordneten zu sagen?


Landtagsabgeordnete von der CDU haben in den letzten Wochen argumentiert, dass Freie Radios nicht noch mehr finanziert werden könnten, weil die Kosten dafür zu hoch seien, vor allem, weil zu befürchten sei, dass dann noch mehr Bürgermedien entstehen könnten, die ebenso Unterstützung verlangen würden.

Unsere Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass es sehr sehr anstrengend und langwierig ist, ein rein ehrenamtliches und nichtkommerzielles Radio aufzubauen und am Laufen zu halten. Ein Kraftakt, der so wahrscheinlich nur in großen Städten zu leisten ist. Generell glauben wir aber, dass jedes Engagement ehrenamtlicher Vereine in Sachsen mehr finanzielle Unterstützung verdient hat.

Die von der CDU befürchtete Kostenlawine entkräftete Holger Mann (SPD) mit der Berechnung, dass die Sende- und Leitungskosten der drei Freien Radios in Sachsen jeden GEZ-Zahler mit lediglich 1 Cent im Jahr belasten würden. Außerdem glauben wir, dass die Sächsische Landesmedienanstalt genügend Geld zur Verfügung hätte, um unsere Kosten zu übernehmen, es ist nur eine Frage der Verteilung der Gelder innerhalb dieser Institution, die im vergangenen Jahr vom Landesrechnungshof für seine "Verschwendung und unsachgemäß hohen Personalausgaben" gerügt wurde.

Unter folgendem LINK steht ein Mitschnitt der heutigen Radio-Debatte in Form einer »Aktuellen Stunde«. Vielleicht mögt ihr die »ARGUMENTATION« der Fraktionen der Landesregierung kommentieren. 

 

Hier ergeben sich interessante Fragen: 

Sind 0,01 Euro pro Rundfunkgebührenzahler für die UKW-Übertragungskosten der NKL, wie es Holger Mann (SPD) schlüssig darlegt, tatsächlich ein LUXUSPROBLEM, wie es Sebastian Gemkow (CDU) und auch Torsten Herbst (FDP) behaupten? 

Weiter wird mehr oder weniger gesagt, dass bei einer Gesetzesänderungen ein überhaupt nicht kalkulierbares finanzielles Loch ohne Boden entstünde? Ferner wurde gar ausgeführt, dass wohlmöglich in anderen Kreisstädten weitere Bürgerradios und Radio-Initiativen gegründet werden. 

Was sagt Ihr dazu?

Sebastian Gemkow, CDU 
 

Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, GRÜNE 


Holger Mann, SPD



BITTE DISKUTIERT DAZU IM KOMMENTARBEREICH! 


Am 9. Delandtag7.jpgzember, ein Mittwoch, wird es vormittags im sächsischen Landtag eine aktuelle Stunde zur zukünftigen Finanzierung der nichtkommerziellen Lokalradios in Sachsen geben.

Wir werden den Termin nutzen, um uns 10:00 Uhr vor dem Landtag zu einer Kundgebung zu treffen. Wir werden zeigen, dass freie Radios notwendig sind und dass deren Finanzierung gesichert werden muss. Es wird ein mobiles Open-Air-Studio aufgebaut, von dem zu dieser Tageszeit leider nur im Livestream übertragen werden kann oder beobachtet die Landtagsdebatte auch von der Zuschauertribüne!


Rettet die Freien Radios und kommt alle mit nach Dresden vor den Landtag


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In der Kochstraße in Leipzig gibt es einen kleinen Laden, der für Euch kostengünstig Radio Blau-Shirts druckt. Es handelt sich um ein Foliendruck-Verfahren. Ihr könnt dort entweder die vorrätigen Shirts bedrucken lassen oder eigene Klamotten zum Bedrucken mitbringen. Bislang gibt es zwei Vorlagen. Einmal unser neues Logo und dann eine Typo-Variante (in der Vorlage schräg gedruckt). Der Preis richtet sich nach der Größe des Drucks.

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Der Deal ist wirklich fair, denn Druck oder T-Shirt (inkl. Druck) erhaltet ihr im Falle von Radio Blau zum fairen Freundschaftspreis. So kostet ein T-Shirt bedruckt ungefähr so viel, wie normaler Weise unbedruckt. Daher wird die Tage auch noch eine Spendendose dorthin wandern. Dort könnt ihr - wenn ihr wollt und könnt - zusätzlich für Radio Blau spenden. 




colo_epetition_banner.png Kulturelle und politische Bildung ist eine wesentliche Voraussetzung demokratischer Teilhabe und bürgerlichen Engagements. Dafür leisten die nichtkommerziellen Medien einen unverzichtbaren ehrenamtlichen Beitrag. Wir fordern vom Freistaat Sachsen die dafür benötigte Finanzierung ein.
        
Bleiben coloRadio, Radio T und Radio Blau wirklich nur noch wenige Tage bis zu ihrem Aus?
Um ein solches Ende abzuwenden und die freien Radios in Dresden, Chemnitz und Leipzig zu erhalten, unterstützen zahlreiche Erstunterzeichner, Vereine, Initiativen und Einzelpersonen aus dem öffentlichen Leben, Kultur und Politik, einen Offenen Brief von coloRadio Dresden. Ab sofort kann dieser unter www.coloradio.org/bleibt gemeinsam mit einer Unterstützerliste veröffentlichte Text als ePetition unterzeichnet werden. Der Offene Brief richtet sich an die Verantwortlichen in der sächsischen Verwaltung und Politik mit der Forderung nach einer abgesicherten Finanzierung der drei freien Radios über den 31.12.2009 hinaus.

[die ganze Pressemitteilung]
Seit dem 1. Juli schicken die Hörer von Radio T der SLM die Karte „FÜR VIELFALT IM ÄTHER UND FREIEN RADIOEMPFANG - HILF MIT!"brunnen.jpg Das Geld für die Briefmarke und die Texte auf den Karten sind von Euch Hörern. Vielen Dank!

Zur Karte zum Download und Selberdrucken

Karten schicken an:

SLM
Postfach 10 16 62
04016 Leipzig

Kleine Feedback-Sammlung

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An dieser Stelle mal ein Dankeschön für all die Unterstützung, die wir freien Radios in den vergangenen Wochen von Euch HörerInnen erhalten haben. Ganz besonders freuen wir uns über kurze Aussagen dazu, was Euch Euer Radiosender bedeutet oder warum freies Radio Eurer Meinung nach wichtig ist. Hier findet Ihr eine erste kleine Zitat-Sammlung und hoffen auf noch weiteres Feedback - entweder hier per Kommentar-Funktion oder per Anruf unter 03212-1222691.


Blaue Postkarten

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Schnappt euch jetzt gleich einen Stift und eine unserer frisch gedruckten "Bald Funkstille?"- Postkarten und schreibt dem Medienrat der SLM warum ihr keine Lust habt auf Radio Blau zu verzichten! Die Postkarten gibts bei Radio Blau in der Paul-Gruner-Str. 62 oder im Szeneladen Deines Vertrauens.
Alternativ könnt Ihr natürlich auch einen eigenen Brief schreiben
an den Medienrat der
Sächsischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM)
Ferdinand-Lassalle-Str. 21
04109 Leipzig

Wer schreibt der bleibt!

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Seit 1. Juli 2009 läuft bei Radio T die Aktion „Wer schreibt der bleibt - mit 45 Cent Radio T unterstützen!". Üblicherweise ebbt eine Protestkarten-Welle schnell wieder ab und nach drei Wochen redet niemand mehr davon. Diesmal soll es etwas anders laufen und so bieten wir Euch im Rahmen kulturellen Veranstaltungen die Gelegenheit Karten auszufüllen und bei uns abzugeben. Das hat den Vorteil, dass wir der SLM täglich (und das ist nicht unwichtig) Post zukommen lassen. Seit dem 1. Juli gebt Ihr uns Geld für Briefmarken plus beschriebene Karten und wir schicken sie an die SLM weiter. Im Sommerloch hat es nur für eine Karte pro Tag gereicht. Inzwischen wächst unser Vorratsstapel und allmählich können wir den Takt erhöhen. Hier könnt Ihr den aktuellen Stand verfolgen. 

Galerie

Besucht uns bei Veranstaltungen oder im Radio. Nächste Termine für Radio T: 16.10. Atomino, 17.10. Weltecho, 24.10. Clubnacht.

Falls Ihr keine Möglichkeit habt uns (in diesem Fall alle drei Freien Radios) bei Veranstaltungen zu besuchen, uns aber trotzdem unterstützen wollt, nutzt einen der nachfolgenden Verbreitungswege:

Eigenen Brief oder Karte an folgende Adresse schicken:

Medienrat der Sächsischen Landesmedienanstalt
F.-Lassalle-Str. 21
04109 Leipzig

Protestfax: (Formular herunterladen → bereitet Blau vor?)

eMail: info@slm-online.de oder so



Spenden-Aufruf!

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Die drei freien Radios in Sachsen sind nichtkommerziell! Um senden zu können, sind wir auf die Übernahme unserer Sende- und Leitungskosten durch Radio Apollo angewiesen. Ansonsten finanzieren wir uns über Mitgliedsbeiträge, NutzerInnengebühren und Spenden. Darum hilft es uns, wenn Ihr Eurem Freien Radio Geld spendet. Sei es einmalig, damit wir Flyer oder Postkarten drucken können, um auf unser Anliegen aufmerksam zu machen, oder gerne auch als regelmäßige "alternative Rundfunkgebühr". Wie? Fragt radioblau@radioblau.de oder buero@radiot.de oder checkt coloradio

Kampagne in Social-Network angekommen!

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